by Dirk 

Internationaler Anti-Diät-Tag

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Am 6. Mai findet der diesjährige internationale Anti-Diät-Tag statt. Auslöser war 1992 der Protest gegen den allgegewärtigen Schlankheitswahn.

Woher kommt der Begriff „Diät“ eigentlich?

Obwohl der Begriff „Diät“ umgangssprachlich meist mit einer Reduktionsdiät zur Gewichtsreduktion gleichgesetzt wird, ist die Bezeichnung Diät ursprünglich im Sinne von „Lebensführung“ oder „Lebensweise“ verwendet worden. Damit wird sie heute auf ein Synonym für „Schlankheitskur“ reduziert.

Dabei sind Diäten typischerweise nicht geeignet, um abzunehmen. Diäten haben von Haus aus auch nichts mit Verzicht zu tun. (Sonst würden Abgeordnete ihre Bezüge wahrscheinlich auch nicht Diäten nennen 😀 )

Der absolut überwiegende Teil derer, die eine „Diät“ zur Gewichtsreduktion gemacht haben, bringen bereits nach kurzer Zeit mehr auf die Waage als vor der Diät. Das kennen wir ja als Jojo-Effekt. Und trotz gegenteiliger Erfahrungen hält sich aber standhaft die Vorstellung, man (oder frau) könne durch Verzicht dauerhaft abnehmen.

Ironischerweise ist die Diätindustrie der einzige Industriezweig, der es schafft, seine Verkäufe immer weiter zu steigern, obwohl nur die allerwenigsten seiner Kunden den versprochenen Nutzen aus den Produkten ziehen können. Man könnte es auch so ausdrücken: „Die Hoffnung stirbt als Letztes – aber sie stirbt.“

Dabei erklärt uns kaum jemand, dass wir mit der klassichen Reduktionsdiät direkt gegen unseren Körper und seine „Überlebensprogramme“ arbeiten. Natürlich können wir dabei nicht gewinnen, denn es sind genau die Programme, die unsere Entwicklung erst möglich gemacht haben.

Warum wir mit Diäten nicht abnehmen können

Wir sind nicht die Nachfahren derer, die rank und schlank die die Wälder spaziert sind und deren Stoffwechsel lahm und träge war. Nein, wir sind die Nachfahren derer, die auch das letzte Quentchen Energie aus der Nahrung gezogen haben und denen es möglich war, Energiereserven in Form von Fettpolstern anzulegen. Die es geschafft haben, im Sommer und Herbst sich soviel Fettreserven zuzulegen, damit die Zeit des Hungerns im Winter und zeitigem Frühjahr irgendwie überlebt werden konnte.

Das dieses Prinzip auch heute allgegenwärtig ist, können wir überall in unserer Umwelt erkennen. Wir müssen nur die Augen offenhalten.

Das bedeutet jetzt aber nicht, dass alles vergebens ist! Das Sie nicht schlank werden können! Nein, es bedeutet nur, dass das Hungern der falsche Weg ist. Unser Körper hat in Jahrmillionen gelernt, mit Hunger umzugehen. Und es macht keinen Sinn, gegen unseren Körper ankämpfen zu wollen.

Aber was können wir dann tun?

Wenn wir uns mit unserem Körper verbünden, wenn wir ihn annehmen und mit ihm zusammenarbeiten, dann können wir sehrwohl Veränderungen erreichen. Wenn – wie man so schon neudeutsch sagt – eine Win-win-Situation entsteht, sind genau diese Veränderungen wesentlich leichter möglich.

Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind, wie das vielleicht aussehen könnte, können Sie sich hier weiter informieren oder Sie fordern mit dem nebenstehenden Formular weitere Informationen ab.

Ich wünsche Ihnen jedenfalls viel Erfolg bei all Ihren Vorhaben.

Alles Gute

Dirk Weigelt

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Dirk

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