Ängste und Selbstbewusstsein bei Kindern

Ihr Kind könnte so viel mehr, wenn

  • es sich nur trauen würde
  • weniger schüchtern wäre
  • mehr Selbstbewusstsein hätte?

Das wünschen sich wohl alle Eltern. Sie wollen nur das Beste für Ihr Kind. Warum ist es dann so zurückhaltend und lässt sich von anderen "ausnutzen" und "alles gefallen"? Warum weiß es zu Hause alles und in der Schule ist das ganze Wissen bei einer Arbeit oder Vorträgen wie weggewischt?

Was können Sie unternehmen? Sicher haben sie sich das auch schon gefragt .
So ein bisschen Selbstvertrauen kann doch nicht so schwer sein. Das denkt sich wahrscheinlich manch einer.

Aber eine Kinderseele ist noch verwundbarer, Ihr Kind hat noch keinen so dicken Schutz aufgebaut und geht noch offen auf andere zu und wird manchmal gerade von denen verletzt denen es vertraut hat. In der Therapie höre ich dann oft Sätze wie "aber das war doch mal mein Freund und jetzt verhält der sich so". In dem Moment sieht man die Hilflosigkeit. Es hat noch keine Strategien aufgebaut, was es jetzt tun soll.

​Herausforderungen sind wichtig für die Entwicklung, aber diese sollten auch zu bewältigen sein. Sonst entsteht ein Kreislauf aus negativen Gedanken, Gefühlen und Erfahrungen und damit wieder zu den gleichen Ergebnissen.


Was braucht jedes Kind im Leben?

Eltern und Familienangehörige die es lieben und versorgen und Geborgenheit schenken. Und was ganz wichtig ist

Selbstvertrauen. Dieses können sie ihm nicht geben, denn das muss jeder für sich selbst aufbauen.

Selbstvertrauen ist nichts was automatisch bei jedem vorhanden ist. Nein es wird erst im Lauf des Lebens erworben.

Erfahrungen lassen sich nicht vererben, jeder muss sie allein machen. Deshalb ist es so wichtig, das es gute und fördernde Erfahrungen und Erlebnisse sind, welche ihr Kind macht und erwirbt. Damit es sich sagen kann „​Ich schaff das schon!", "Ich kann das ganz allein, ich bin schon groß!“, "Du brauchst mir nicht helfen."

Doch aus meiner Arbeit mit Kindern weiß ich, dass es nicht jedem so geht, das alles so glatt läuft, wie wir Eltern uns das für unsere Kinder von ganzem Herzen wünschen.

Manche Kinder gehören zu den eher ruhigen und vorsichtigen, ängstlichen und unsicheren. Sie trauen sich nur wenig, haben Angst das sie etwas nicht so gut können und vermeiden teilweise ganz etwas Neues auszuprobieren.

Diese Kinder haben zu oft die gegenteilige Erfahrung gemacht. Sie erlebten häufig immer wieder, das sie nicht so gut malen oder tanzen oder lesen oder schreiben oder rechnen wie sie es sich eigentlich wünschen. Denn wer gut ist wird nach ihrer Meinung mehr geliebt, ist bei den Erziehern oder Lehrern beliebter, ist pflegeleichter und umgänglicher und auch meist auch hübscher.

Doch geliebt werden wollen diese Kinder auch. Sie werden vorsichtig oder strengen sich noch mehr an und versuchen Fehler zu vermeiden. ​Sie umgehen manchmal Herausforderungen, weil sie wissen und denken, sie sind nicht so gut wie die Anderen. Selbst wenn Sie als Eltern dann versuchen ihm das auszureden, wollen sie das nicht hören. Weil sie durch ihre eigenen ​Misserfolge so empfinden und das irgendwann auf ihr ​Selbstbild übertragen.

Ganz unbemerkt kommt es zu einer Übergeneralisierung. Aus "Ich kann nicht gut malen oder rennen, oder sprechen." wird irgendwann, wenn man nichts unternimmt. "Ich kann gar nichts!" oder "Ich bin zu dumm!" oder gar "Ich mache alles falsch!" 

Und da stehen sie als Eltern da und können ihrem Kind gut zureden, es hilft nichts. Es ist davon felsenfest überzeugt, etwas nicht so gut zu können oder auch manchmal „einfach zu doof dafür" zu sein. Wenn es zu solch einer Einschätzung gekommen ist, nützt reden manchmal gar nichts. Im Gegenteil, oft fühlen sich die Kinder dann gar nicht ernst genommen, weil sie sein oder ihr Problem „kleinreden wollen“.

​In diesen Fällen ist es wichtig, dass Ihr Kind neue positive Erfahrungen sammeln kann, welche ein neues Selbstbild beim ihm aufbauen, aber das braucht auch etwas Zeit. Und Geduld.


Stopp, wenn Sie genau das bei ihrem Kind so erleben ist manchmal auch eine professionelle Hilfe von Außen wichtig.

Warum ich Sie unterstützen kann

Ich arbeite seit ca. 20 Jahren mit Kindern aller Altersgruppen und kann deswegen relativ schnell eine vertrauensvolle empathische Beziehung zu Ihrem Kind aufbauen. Sehr häufig staunen die Eltern, weil Ihr Kind sich so schnell wohl fühlt. Dies betrifft auch die ganz kleinen und vorsichtigen Kinder. Ich hole Ihr Kind dort ab, wo es entwicklungsmässig derzeit steht.

Während meiner Tätigkeit als Logopädin und Heilpraktikerin für Psychotherapie habe ich mir ein umfangreiches Wissen auf den verschiedensten Gebieten angeeignet.
Dazu zählen:

  • Kenntnisse in der motorischen, kognitiven und sprachlichen Entwicklung
  • Sensomotorik/​Reflexologie
  • Fein und Grobmotorik
  • Stottern
  • Koordination, Gleichgewicht, Körperwahrnehmung
  • Einfluss der frühkindlichen Reflexe und deren Auswirkungen
  • auditive Wahrnehmungsstörung
  • Lese-Rechtschreibschwäche
  • chinesische 5 Elemente Lehre (TCM)
  • Klangschale
  • NLP, Hypnose
  • Brain Gym und andere mentale Veränderungstechniken

​In einem kostenlosen Kurzgespräch (ca 20 Minuten) unter Tel. 033 66/ 15 39 39 8 können wir gemeinsam klären, ob und wie ich Ihrem Kind weiterhelfen kann.

Manchmal führen schon winzig kleine Veränderungen und ein offenes Ohr für die kleinen und größeren Sorgen in die richtige Richtung.

Probieren Sie es aus. Ich freue mich auf Ihren Anruf. ​Ihr Kind wird Ihnen dankbar sein.

Therapiemethoden:

Körpertherapie und Körperwahrnehmung

Motorik und Koordination

Da es mich als junge Logopädin fasziniert hat, wie Sprechen und Grob- und Feinmotorik einander bedingen, richtete ich mir vor 16 Jahren einen großen separaten Bewegungsraum ein. Eltern und Kinder sind immer gleichfalls begeistert von den Möglichkeiten, die er dem Kind bietet. Dieser beinhaltet eine große runde Schaukel, ein Sporttrampolin und Wippbretter und weitere hochwertige motorikanregende Materialien. Seit dieser Zeit therapiere ich immer in Kombination mit Bewegung und Gleichgewicht und Koordination. Als Logopädin ist es mein Anliegen das Sprechen zu fördern und die Vorraussetzungen zu schaffen. Sprechen erfordert die Koordination von vielen Muskeln und dem Atem und der Stimme. Diese Abläufe sind so komplex, das diese automatisiert stattfinden müssen.

Mittlerweile weiß ich, das auch bei Ängsten die Förderung der Körperwahrnehmung und die gezielte Körpertherapie einen großen Anteil an der Verbesserung dieser Symptomatik hat. Wenn Ängste bestehen, ist das Selbstbewusstsein oft mit betroffen. Das Kind erlebt, was es alles nicht kann und versucht allmählich diese Situationen zu vermeiden. Aufgrund dieses Gefühls entwickelt sich häufig im Laufe der Zeit die typische Körpersprache. Ich erkenne dies schon an der Körperhaltung der Kinder und Jugendlichen. Viele stehen mit nach vorn gezogenen Schultern und eventuell eingezogenem Kopf da. In dem Fall nützen die elterlichen Aufforderungen " Steh gerade, Schultern nach hinten" ziemlich wenig, da kein Körpergefühl für die korrekte Haltung besteht. Sie lassen bildhaft die Schultern hängen. Dadurch wird auch die Atmung beeinträchtigt und die Bauchatmung wird eingeschränkt. ​


Frühkindliche Reflexe

Meine Erfahrung zeigt aber auch, dass noch persistierende frühkindliche Reflexe zu negative Erfahrungen und Misserfolgen und damit zu fehlendem oder mangelndem Selbstvertrauen führen können, wenn diese nicht integriert werden. 

2004 habe ich mich im Bereich der frühkindlichen Reflexe intensiv weitergebildet und berücksichtige seither diesen Aspekt in meinen Therapien.

Was sind die frühkindlichen Reflexe?:

Diese Reflexe sind bei jedem Menschen angelegt, und werden im Laufe der ersten Lebensmonate ​ allmählich immer mehr abgebaut. Das ist notwendig, da sie sonst sehr störend für die Entwicklung in allen Bereichen sein können.

Körperhaltung, Gleichgewicht, Hören, Schreiben.....und  damit das Selbstbewusstsein 

Zu den Reflexen gehört z. B der Greifreflex, ist dieser länger als normal vorhanden hat dies starke Auswirkungen auf das Sprechen und die Stifthaltung und das Schreiben.

Den Greifreflex kennt jede Mutter, wenn das Baby noch ganz klein ist, ergreift es sofort den Finger oder Daumen der Eltern. In der ersten Zeit muss dies auch noch so sein, beim Stillen sieht man dann oft das sich die Hände und der Mund gleichzeitig bewegen. Das heißt ein Stimulus der Hand führt zu einer Reaktion im Mund. Das könnte bei fehlender Integration zum Beispiel später das Sprechen lernen sehr erschweren.

Wie erkennt man das? Kinder lassen sich nur ungern die Fingernägel schneiden, machen schnell eine Faust, auch beim Krabbeln auf allen Vieren bleiben die Hände ansatzweise geschlossen. Dies hat dann Auswirkungen auf das Schreiben und die Stifthaltung. 

Dies soll nur eine vereinfachte Erklärung sein, wie sich frühkindliche Reflexe auswirken.

Weitere Reflexe sind z.B. der ATNR, der STNR und der TLR.

In der Therapie sehe ich, welche Reflexe noch aktiv sind und baue deshalb viele Übungen zum Abbau spielerisch mit ein.

Sind diese Reflexe wieder integriert, hat ihr Kind andere Möglichkeiten des Lernens zur Verfügung. Dadurch sind andere gute Ergebnisse möglich beim Hören, Schreiben, Lesen und Sprechen und da das oft die Grundlagen für erfolgreiches  Lernen in der Grundschule sind,, wird folglich auch das Selbstbewusstsein. aufgebaut

Diese oben genannten Themen sind übrigens ebenfalls sehr relevant für den Bereich und die effektive Behandlung der Leserechtschreibschwäche.



Förderung der Körperwahrnehmung (Fühlen)

durch gezielte Massagen:

Um diesen Bereich zu unterstützen führe ich auch Massagen durch um die Entspannung zu erreichen und auch die Wahrnehmung auf einzelne Körperbereiche (Rücken, Arme, Beine, Füße, Gesicht) zu lenken. Somit lernt es auch sich besser zu spüren. Es entwickelt somit für sich eine eigene innere Körperlandkarte welche wichtig ist, um sich den Wortschatz aufzubauen, oder im Raum wahrzunehmen usw. und damit auch zu wissen wo welcher Laut im Mund gebildet wird. (Bsp: d ist vorn, g ist hinten im Mund)

Dafür kann ihr Kind sich aus verschiedenen Edelsteinkugeln (Rosenquarz, Amethyst, Bergkristall....) eine ihm angenehme aussuchen. Mit dieser massiere ich dann den Rücken oder die Füße. Während der Massage baue ich auch oft noch die entsprechenden Lernübungen ein.

Nach dieser Massage ist ihr Kind oft Konzentrierter und fühlt sich wohl.

Wer sich wohl fühlt lernt leichter und fühlt sich dadurch auch sicherer

durch Klangschale:

Ein weiteres sehr beliebtes und bewährtes Mittel ist die Arbeit mit der Klangschale. Hierzu stelle ich eine oder mehrere leichte kleine Klangschalen auf oder neben ihr Kind und schlage sanft die Schale an. Für Kinder habe ich auch Klangschalen, welche sie selbst ausprobieren können. So macht Neues Spaß!

Kinder lieben Klänge und sind von ihnen fasziniert und können somit schnell entspannen und ihren Körper kennenlernen. Zusätzlich kann ich sie hiermit ihre Atmung beobachten und spüren lassen und trainieren. Kleine Kuscheltiere unterstützen dabei das Wohlfühlen und die Atemübungen. Dies ist sehr wichtig bei Kindern mit Redeflussstörungen oder Stimmstörungen.

Um all diese Teilbereiche ausreichend zu fördern gibt es bei mir

  • einen separaten Massage und Entspannungsraum mit großer breiter Massageliege mit vielen großen und kleinen Klangschalen und joya Massagekugeln
  • und einen großen Bewegungsraum mit Schaukel, Sporttrampolin, Bälle, Puzzlematte mit einer großen Spielecke (Küche, Bauernhof, ...)
    und andere motorisch anregende Materialien (Flusssteine, Laufbretter aus Holz)
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